Die Ursache für diesen eklatanten Mineralienmangel liegt sehr oft in der gut gemeinten Nutzung von Zisternen- oder Regenwasser. Regenwasser ist im Grunde destilliertes Wasser und enthält von Natur aus keine stabilisierenden Mineralien.
Es verdünnt über die Jahre die lebenswichtigen Salze im Teich, wodurch das System seine natürliche Pufferwirkung verliert.
Zudem bergen Zisternen, die über Kupferdachrinnen gespeist werden, eine zusätzliche Gefahr für das ökologische Gleichgewicht. Das eingespülte Kupfer unterdrückt zwar das Wachstum von Algen, hemmt aber gleichzeitig die Entwicklung wichtiger Uferpflanzen wie Schilf oder Binsen.
Der weiße Kalkbelag ist am Ende das sichtbare Symptom dieses schleichend erschöpften Systems.