Ihre Fische kommen aus einer langen Phase mit reduziertem Stoffwechsel. Teichpflege im Frühjahr bedeutet deshalb auch, sie nicht zu überfordern.
Beginnen Sie erst dann mit der Fütterung, wenn die Fische eindeutig aktiv sind und regelmäßig schwimmen. Starten Sie mit leicht verdaulichem Futter in kleinen Mengen. Futter, das länger herumliegt, verschlechtert die Wasserqualität und treibt Nitrit und Nitrat in die Höhe.
Beobachten Sie genau: Scheuern sich Fische an Steinen, stehen sie apathisch am Boden oder schnappen an der Oberfläche nach Luft, sind Wasserwerte oder Keimdruck oft die Ursache.
Dann sollten Sie sofort messen und, falls nötig, mit Wasserwechsel, Belüftung und bakterieller Unterstützung reagieren.
Nach größeren Eingriffen (z. B. starker Schlammreduktion oder Algenbehandlungen) gönnen Sie Ihren Fischen eine kurze „Futterpause“ von 1–2 Tagen. Das entlastet den Stoffwechsel und gibt dem System Zeit, sich neu zu sortieren.